Vier

Ja, ein live geschriebenes Buch fordert.

Es erzeugt Kapitel wie diese. Situationesque Etwasse. Aus dem Stand herause, scheinbare Nichtswürdigkeiten. Sterne betrachtend, die frische Nachtluft genießend.

Siehst Du das Licht zwischen den Wolkenfetzen. Sind das Wolkenfetzen? Ist das Licht? Oder sind das nur Schleier, die sich vor die Linse schieben, und dahinter etwas Helles aus dem All, dessen Name nicht genannt werden kann?

Jenseits schimmert die Stadt. Man hat 24 neue Laternen aufgestellt, steht in der Zeitung, und eine neue Brücke über den heimischen Bach habe sieben Millionen gekostet. Aufdringlich tropft Wasser aus der Regenrinne im stählernen Wasserfass vor der heimischen Kulisse.

Du wirst ihr den Rücken kehren, bald.

2 Gedanken zu „Vier“

  1. Immer haben wir etwas im Rücken, immer haben wir wo und jemandem den Rücken zugekehrt. Abgekehrt.

    Ausgekehrt.
    Kehren.
    Wenden.
    Drehen.

    Die Stadt. Ist sie noch, wenn du losgeradelt bist? Bin ich noch, wenn du von hier weiter nach Süden geradelt bist.

    Danke für deine Texte hier. Ich freue mich, dass du wieder schreiben magst.

  2. Nichtswürdigkeiten – das Wort gefällt mir. Sich auf diese einlassen, sich diesen zuwenden, ihnen Ausdruck verleihen – dann wird es echt und eigen, mein Leben. Scheint mir.
    Wie gut, Dich hier wieder schreibend und bald fahrend zu erleben. Danke.

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